- Am Wochenende waren 36.000 Menschen aus Norden in Bewegung, um für die Stadt den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ beim Wettbewerb Mission Olympic zu gewinnen
Norden, 21.06.2009 – 143.792 sportliche Aktivitäten, so lautete das Ergebnis am Sonntag auf dem Marktplatz in Norden. Das ganze Wochenende waren die Norder aktiv, um ihrer Stadt zum Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ beim Finale des bundesweiten Wettbewerbs Mission Olympic zu verhelfen. Die Norder und ihre Gäste liefen, radelten, paddelten und kletterten zwei Tage lang für ihre Stadt.
„Die Organisatoren haben für alle Altersgruppen Bewegung zum gemeinsamen Mitmachen für Jung und Alt auf die Straßen gebracht. Wir haben ein Festival des Sports in Norden erlebt, das unserem Körper und unserer Seele gut getan hat, weil wir gemeinsam etwas Tolles gestaltet haben“, sagt Bürgermeisterin Barbara Schlag.
Am Wettbewerb Mission Olympic, der von Coca-Cola Deutschland und dem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert wurde, haben 55 Städte aus ganz Deutschland teilgenommen. Norden hatte es gemeinsam mit den Städten Göttingen, Lübbenau/Spreewald, Neubrandenburg und Stuttgart in das Finale des Wettbewerbs geschafft, bei dem 100.000 Euro Fördergeld für den Breitensport in der Stadt ausgeschrieben sind. Das Festival des Sports am Wochenende war das Finale des Wettbewerbs in Norden. Dabei müssen die Städte so viele Menschen wie möglich in Bewegung bringen. Die offizielle Jury von Mission Olympic bewertet neben der ursprünglichen Bewerbung und den bürgerschaftlichen Initiativen aus Norden sowohl die Anzahl der sportlichen Aktivitäten als auch die Vielfältigkeit des Sportangebots beim Finalwochenende. Und da hatte die Stadt Norden einiges zu bieten, z. B. einen Weltrekordversuch im Synchron-Klootschießen, eine Wasser-Rutschmeisterschaft, die längste Polonaise Ostfrieslands, 1.000 Radfahrer unterwegs, traditionelle ostfriesische Spiele, Wettbewerbe am Strand und im Wattenmeer, ein Wassersport-Festival, einen farbenfrohen Umzug mit mehr als 4.000 Teilnehmern und verschiedene Turniere brachten die Festivalbesucher in Bewegung.
„Mit den Festivals des Sports wollen wir möglichst vielen Menschen Lust auf Bewegung machen. Norden hat durch viel Engagement und Ideenreichtum die ganze Vielfalt des Sports kurzweilig und interessant dargestellt“, sagt Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von
Coca-Cola Deutschland.
Jetzt müssen noch die Städte Lübbenau/Spreewald, Neubrandenburg und Stuttgart zeigen, ob sie ebenfalls so viele Bürgerinnen und Bürger in Bewegung bringen wie die Norder. In Göttingen fand das Festival des Sports bereits am vergangenen Wochenende statt.
Nachdem alle Finalstädte ihr Festival des Sports durchgeführt haben, tritt die Jury noch einmal zusammen und entscheidet, wer den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ tragen darf. Zur Jury gehören unter anderem Peter Danckert, Vorsitzender des Sportsausschusses des Deutschen Bundestages, Prof. em. Wolf Brettschneider von der Universität Paderborn, Uwe Lübking vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, sowie für die beiden Initiatoren von Mission Olympic Walter Schneeloch, Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung des DOSB, und Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland. Die Bekanntgabe erfolgt im November 2009 im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung.
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